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Lehrer befördern Schüler


Aus der BRAWO, 2007-09-02

Brieselanger Gemeindevertreter tagten

Brieselang (ha). 24 Punkte umfasste die Tagesordnung der 47. Sitzung der  Brieselanger  Gemeindevertretung,   davon   befassten sich 12 mit Anträgen und Petitionen von Brieselanger Bürgern.   Die  meisten  davon wurden mehrheitlich zurückgewiesen. Nur die Bitte einer Anwohnerin,    den    Brieselanger Festplatz wegen hoher Lärmbelästigung zu verlegen, nahm die GV zur Kenntnis und wies die Verwaltung an, nach Standort-Alternativen zu suchen. Allerdings stieß der Vorschlag eines Bürgers auf Verlegung des Festplatzes  in das  Wustermarker oder Brieselanger Gewerbegebiet auf wenig Verständnis. So meinte GV Gerhard Schwandt: „Solange Brieselang existiert, ist der Festplatz an der jetzigen Stelle!" Andere  Gemeindevertreter sahen zwei Veranstaltungen im Jahr als durchaus tragbar für die Anwohner an oder gaben zu bedenken, dass durch die zentrale Lage des Platzes eine gute fußläufige Erreichbarkeit gewährleistet sei. Einige   Verwirrung   und   Verständnisprobleme gab es unter den Gemeindvertretern bei der Beratung des B-Planes in der Langestraße 54-57 / Asternweg. Da dieses Gelände direkt neben dem Sportplatz liegt, gaben einige   Gemeindevertreter   ihrer Sorge Ausdruck, dass es nach dem geplanten  Sportplatzausbau und bei Ausweisung der Grundstücke im B-Plan als Baugebiet, zu Problemen kommen könnte. Deshalb wurde dieser TOP zurückgestellt.

Im Bericht der Verwaltung gab Bürgermeister Wilhelm Garn bekannt, dass die Abgabefrist für die Bewerbungen zum Anliegerstraßenbau vom 31.8.2007 bis zum 10. September verlängert wurde. „Ansonsten liegen wir mit den Straßenbauprojekten gut in der Zeit. Sogar die Landesbaumaßnahme, der Kreisel am Ortseingang, scheint planmäßig im November fertig zu werden", resümierte der Verwaltungschef. Verwundert zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass sich im Ausschreibungsverfahren um die Trägerschaft der Kita in Zeestow der jetzige Träger „Cometa" nicht unter den sechs Bewerbern befindet.

Gemeindevertreter Christian Achilles brachte mit einer Anfrage an die Verwaltung das Thema Schülerbeförderung auf den Tisch: „Oft müssen Brieselanger Schüler - aus den unterschiedlichsten Gründen - ihre Fahrräder mit zur Schule nach Falkensee nehmen, für die sie in der Bahn dann keine Fahrkarte haben. Der Landkreis bezuschusst ja die Schülerfahrkarten, aber eben nicht mehr." Deshalb sollte sich die Verwaltung mit dem Landkreis in Verbindung setzen, forderte der Politiker. Bürgermeister Garn ist selbst mit dem Schülerbeförderungssystem unzufrieden: „Wir haben hier vier Schüler aus Perwenitz an der Oberschule in Brieselang, die wegen fehlender Busverbindungen von Lehrern in Privatautos zur Schule gebracht werden. Auf Anfrage beim Landkreis erhielten wir die Auskunft, dass sich die Eltern bei der Wahl der Schule doch eine besser erreichbare hätten aussuchen können. Das ist die reine Ironie, denn die Oberschule in Brieselang ist, nach Schließung der Schönwalder Schule, schließlich die nächste."

 

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