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Sachliche Auseinandersetzung im „Bahnstreit“ angemahnt
Brieselang, 26. August 2008
Zu einer sachlichen Diskussion über die Zukunft des Regionalverkehrs ruft der Brie-selanger CDU-Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete, Michael Koch, den Vorsitzenden der BfB-Fraktion in der Brieselanger Gemeindevertretung und den Landrat des Landkreises Havelland auf.
„Die Art und Weise der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung der beiden Herren, lässt den Eindruck entstehen, dass es sich hier ausschließlich um die Pflege persönlicher Animositäten und Eitelkeiten handelt. Das eigentliche Problem des unzureichenden Regionalverkehrs für Brieselang wird gänzlich in den Hintergrund gerückt,“ fasst Michael Koch, der auch stellvertretender Kreisvorsitzender seiner Partei im Havelland ist, die Debatte zusammen. „Ich würde es begrüßen, wenn beide ihre Energie auf die Lösung des Problems konzentrierten und schlagkräftig anstatt vielstimmig gegenüber der Deutschen Bahn und dem Infrastrukturministerium argumentierten“, so Koch weiter.
Als falsch bezeichnet Koch die Äußerung von Landrat Schröder, dass sich Brieselang zum Nahverkehrsplan des Landkreises nicht geäußert habe. „Der Anlage zum Nahverkehrsplan des Landkreises ist deutlich zu entnehmen, dass die Gemeinde Brieselang am 19.04.2007 eine Stellungnahme abgegeben hat .“ Die CDU-Fraktion im Kreistag Havelland hat auch Änderungen im Nahverkehrsplan durchsetzen können, die eine einseitige Priorität zu Gunsten einer S-Bahn verhindert hat und sich für einen leistungsfähigen Regionalverkehr einsetzt. Weiterhin hat die Gemeindevertretung am 05.03.2008 auf Initiative der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung auch Stellung zum Landesnahverkehrsplan genommen. Nach Auskunft der Gemeindeverwaltung hat der Landkreis dieses Schreiben ebenfalls zur Kenntnis erhalten.
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