Die Nutzung öffentlicher Fördermittel und eine verstärkte Zusammenarbeit untereinander kann den Brieselanger Vereinen helfen, meint der CDU-Gemeindeverband Brieselang nach einer Beratung mit Vereinsvorständen.
CDU-Vorsitzender Kurt Jakob unterstrich bei dem Treffen im Zeestower „Campingstübchen“ die Bedeutung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit für das Freizeitangebot im Ort. Besonders die Jugend sei auf das Angebot der Vereine angewiesen. Die Politik dürfe die Vereine deshalb nicht alleine lassen, sondern müsse diese in Zukunft stärker unterstützen.
Die Union erhofft sich von der Arbeit der ehrenamtlich Tätigen, dass das Angebot für die Jugendlichen im Ort wächst. Vandalismus und anderen Problemen mit einzelnen Jugendlichen soll „gemeinsam gegengesteuert werden“. Die Union empfahl zu prüfen, wie durch eine freiwillige Zusammenarbeit der Vereine öffentliche Fördertöpfe erfolgreicher als bisher „anzuzapfen sind“. „Hier ist Bedarf“, so Jakob mit Blick auf die Sportstättenausstattung in allen Ortsteilen.
Vertreter der Vereine schilderten bei dem Treffen ausführlich ihre Arbeit, insbesondere im Jugendbereich. Dabei wurde deutlich, dass einige Vereine bereits an ihre Aufnahmekapazität gelangt sind. Gemeinsam suchen sie im Alltag immer wieder nach Wegen und Möglichkeiten, der Nachfrage der Einwohner gerecht zu werden. Weiter wurde die Frage erörtert, wie durch Zusammenarbeit mit den Schulen die Vereine bei ihrer Arbeit unterstützt werden können.
Auch die Gemeinde bleibt gefordert. Bürgermeister Wilhelm Garn legte seine Überlegungen für die Zukunft dar. Gleichzeitig wurde aus der Runde vorgeschlagen, dass die Vereine jeweils eine Person benennen. Diese Vertreter sollen Vorschläge für die Verbesserung des gemeinsamen öffentlichen Auftritt der Vereine erarbeiten und klären, wie sich die Vereine gegenseitig bei konkreten Fragestellungen – wie z. B. Sportstättennutzung usw. unterstützen können.
Die nächste Gesprächsrunde findet am 17. Mai wieder im Zeestower „Campingstübchen“ statt.
Autoren: Kurt Jakob | Peter Deblon