Die CDUFraktionServiceBrieselang

Vorstand und Gemeindevertreter der CDU Brieselang

Brieselang. In guten Händen.

VorstandPressespiegelPresse 2009Presse 2008Presse 2007Presse 2006Presse 2005Presse 2004MitteilungenDer SiedlerTermineWahlen 2008

Homepage >  Die CDU >  Pressespiegel >  Presse 2004 >  Bürgermeister einig >  



Bürgermeister Garn und CDU-Vorsitzender Jakob.


"Es muss auch mal weh tun"


Aus der MAZ vom 19. Mai 2004

Nauen und Brieselang wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten

MARION KAUFMANN

BRIESELANG. Kein Wahlkampf, keine Seitenhiebe, kein Schlagabtausch: Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) und Brieselangs Gemeindeoberhaupt Wilhelm Garn (CDU) waren sich einig. Über Parteigrenzen hinweg wollen beide gemeinsam Vandalen den Kampf ansagen und das Havelland für die Fußball-WM 2006 in Berlin rüsten. Um mehr Würze in die Mitgliederversammlung zu bringen, lädt die CDU Brieselang in Zukunft Politiker zur Podiumsdiskussion ein. Fleischmann und Garn waren die ersten, die in der "Sportlerklause" aus der Amtsstube plauderten.

Wilhelm Garn, Ex-Manager aus West-Berlin, ist seit Oktober 2003 im Amt. Sein Nauener Kollege Detlef Fleischmann, gelernter Mess- und Regeltechniker aus Nauen, sitzt seit einigen Jahren im Rathaus, zunächst als Stellvertreter, seit Herbst 2001 als Verwaltungschef. Zwei Biografien, zwei Parteien, eine Meinung: "Die Kommunalabgabe ist schlecht, nicht wirklich durchdacht", waren sich die beiden Gemeindechefs einig. Auch die Gebietsreform sei halbherzig betrieben worden, monierte Garn. Fleischmann stimmte zu. Durch die Eingemeindung hat sich der Nauener Zuständigkeitsbereich enorm vergrößert - bei schrumpfender Stadtkasse. Die positive Folge: Nauen und Brieselang rücken näher zusammen, einige Aufgaben sollen in Zukunft gemeinsam gelöst werden. "Das Osthavelland muss sich nach außen hin stark machen, die Gemeinden mehr Druck auf den Kreis ausüben", so Wilhelm Garn. Nauen und Brieselang wollen ihren Standort attraktiv machen und gemeinsam die Werbetrommel rühren. Unternehmen, die sich rund um Brieselang ansiedeln, strahlen auch positiv auf Nauen aus und umkehrt - so die Vorstellung der beiden Bürgermeister. "Der eine sollte vom anderen profitieren, Erfahrungen müssen ausgetauscht werden", erklärte Fleischmann.

Ein konkretes Projekt haben sie bereits im Visier: Fußballfans sollen bei der Weltmeisterschaft in zwei Jahren auch einen Abstecher ins Osthavelland machen, dort übernachten und den ein oder anderen Euro in Nauen und Brieselang lassen. Nicht nur bei der touristischen Erschließung, auch beim Thema Jugendarbeit und Vandalismus wollen die Gemeinden kooperieren. Bedarf besteht: Nach mutwilligen Sachbeschädigungen am Brieselanger Bahnhof und an der Robinsonschule sowie der Schließung der Nauener Halfpipeanlage sehen beide Gemeinden Handlungsbedarf. Gemeinsame Marschrichtung: "Es muss auch mal weh tun", sprich beide wollen sich dafür einsetzen, jugendliche Täter härter zu bestrafen. In punkto Jugendarbeit kamen die Bürgermeister überein, sich über laufende Projekte auszutauschen. "Hierbei sind die Kirchen und Vereine unverzichtbar, die Verwaltung kann nicht alles leisten", gab Wilhelm Garn zu verstehen. Detlef Fleischmann drückte es so aus: "Die drei Buchstaben hinter dem Namen spielen keine Rolle. Ich freue mich über jeden, der sich engagiert, die Partei ist mir da völlig egal".

Artikel erschienen in der Märkischen Allgemeinen Zeitung / Der Havelländer, Mittwoch, 19. Mai 2004

Bitte beachten Sie: Alle Rechte liegen beim genannten Verlag!

 

Zur Volltextsuche 

Zur Sitemap 

Zu Blog und Podcast 

Private Homepage Michael Koch

© CDU Nach oben Seite Drucken

zurück

 

 

CDU-Gemeindeverband
B r i e s e l a n g
Vorsitzender:
Michael A. Koch
eMail


www.cdu-brieselang.de