
Michael Koch hinterfragt Einschränkungen bei der Bahn. |
Unverständnis über Bahnpläne
Aus der MAZ vom 12. Juni 2004
HAVELLAND. Mit Unverständnis hat CDU-Landtagskandidat und Kreistagsabgeordneter Michael Koch auf die geplanten Streichungen im Regionalbahnverkehr reagiert. Besonders betroffen sind die Regionalbahnline RB 13 zwischen Spandau und Wustermark sowie die Regionalexpresslinie RE 2, die auf der Linie Cottbus-Berlin-Nauen-Friesack-Wittenberge verkehrt (MAZ berichtete). „Sollten die Kürzungen wirklich in dieser Form mit dem Fahrplanwechsel umgesetzt und Züge gestrichen werden oder vorzeitig enden, treiben wir Menschen gerade im ländlichen Raum förmlich wieder in die Autos", so Koch. Die Betroffenen müssten es als absoluten Hohn empfinden, wenn Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski (SPD) öffentlich verspreche, dass nur schlecht frequentierte Linien von den Streichungen betroffen seien und dann auf der Linie RE 2 Züge nachts in Nauen enden und in Wustermark, Elstal und Dallgow-Döberitz der Halbstundentakt abgeschafft werden soll. Es sei es zwar erfreulich, dass Landrat Burkhard Schröder (SPD) bereits Anfang Mai im Ministerium protestiert habe, unerklärlich bleibe allerdings, weshalb er die Kreistagsabgeordneten nicht zumindest schriftlich über die Streichungen informiert habe, wo ihm doch die Pläne seit mehr als einem Monat bekannt gewesen seien. 
Artikel erschienen in der Märkischen Allgemeinen Zeitung / Der Havelländer, Sonnabend, 12. Juni 2004
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